Kenia trifft Vorarlberg: Besondere Gäste an der SMS Nüziders
Die Sportmittelschule Nüziders gilt seit vielen Jahren als Vorzeigeschule und macht vor allem durch ihr außergewöhnlich vielfältiges Sportangebot auf sich aufmerksam. Bei zahlreichen Sportveranstaltungen und Wettkämpfen sind die Schülerinnen und Schüler regelmäßig an der Spitze zu finden und vertreten ihre Schule mit großem Erfolg. Vor diesem Hintergrund wurde die Direktion der SMS Nüziders angefragt, ob sie bereit wäre, zwei Studenten aus Kenia für eine gewisse Zeit aufzunehmen. Die Schulleitung sagte gerne zu und ermöglichte damit ein besonderes internationales Austauschprojekt. Die beiden Gäste, Erik und John-Paul, konnten während ihres sechswöchigen Aufenthalts viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Vom gesamten Kollegium wurden sie herzlich aufgenommen und tatkräftig unterstützt. Besonders eng war der Austausch mit der Klasse 2b, mit der nicht nur gemeinsam gelernt, sondern auch viel gelacht, gesungen und sogar auf Suaheli gesprochen wurde. Dadurch entstanden viele neue Freundschaften und ein lebendiger kultureller Austausch. Ein besonderer Dank der Direktion gilt Stefanie Kilga und Stefan Schachenhofer, die sich mit außergewöhnlichem Engagement um die beiden Gäste kümmerten. Über den schulischen Alltag hinaus betreuten sie Erik und John-Paul auch in ihrer Freizeit und ermöglichten ihnen zahlreiche unvergessliche Erlebnisse. So lernten die beiden Kenianer nicht nur das österreichische Schulsystem kennen, sondern konnten auch verschiedene Freizeitaktivitäten ausprobieren. Dazu gehörten unter anderem Klettern, Paintball sowie Einblicke in das gesellschaftliche und kulturelle Leben Vorarlbergs. Diese vielfältigen Erfahrungen werden Erik und John-Paul sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Der Besuch zeigte eindrucksvoll, wie Offenheit, Gastfreundschaft und gegenseitiger Respekt über Ländergrenzen hinweg Menschen verbinden können. Die SMS Nüziders hat mit diesem Projekt einmal mehr bewiesen, dass sie nicht nur eine sportliche Vorzeigeschule ist, sondern auch ein Ort gelebter Gemeinschaft.

